Schulleitung & team

Kwan Jang-Nim
Florian Radtke
Inhaber, Schulleiter
Seit nun 20 Jahren aktiv in der Kampfkunst des Taekwon-Do. Seit 14 Jahren Schulleiter in Gauting.
Durfte bereits als junger Blaugurt Erfahrungen als Unterrichtsvertretung sammeln.

Kyosah-Nim
Gizem Keser
Vertretungslehrerin
(Erwachsene, Jugendliche & Kinder)
Seit diesem Sommer in ihrem 14. Jahr im Traditionellen Taekwon-Do.
Und: Eine bei allen Schülern gern gesehene, aber herausfordernde Meisterin.

Sonbae-Nim
Meisterinnen & fortgeschrittene Schüler
Unterrichtsassistenz, allgemeine Unterstützung, Sondervertretung
Unsere Meisterinnen & fortgeschrittenen Schüler, die den Unterricht und das Leben in unserer Schule entscheidend mitprägen.
Unser Verständnis, unser Ansatz
Taekwon-Do als Bewegungskunst & ganzheitliche sportliche Betätigung: Wir sind vom Taekwon-Do nicht nur als traditionelle Kampfkunst überzeugt, sondern auch von traditioneller Kampfkunst allgemein als hervorragendem Weg, sich sinnvoll & ganzheitlich sportlich bzw. körperlich zu betätigen. Aspekte dazu sind u. a.:
- Steigerung von Körper- und Schnellkraft durch die Technikpalette des Taekwon-Do und unzählige (Eigengewichts-)Kraft- und Koordinationsübungen.
- Förderung von Körperspannung, statischer Kraft, Kondition & Gleichgewicht durch Halte-, Gleichgewichts- und Konditionsübungen (für jedes Leistungs-level)
- Flexibilität durch gezielte Dehnübungen (für Anfänger & darüber hinaus)
- Stetig sich steigerndes Körperbewußtsein und stetige Förderung der eigenen Körperbeherrschung.
Taekwon-Do als Art, sich sportlich oder körperlich-ästhetisch auszuleben und auszudrücken. Dabei bietet es so viele Möglichkeiten:
- Taekwon-Do ist der Weg von Fuß und Hand ‒ so die herkömmliche Übersetzung. Und der Name verrät schon etwas vom Programm:
Taekwon-Do zählt zu den sogenannten harten Kampf- und Selbstverteidigungskünsten. Das bedeutet, daß hier mit Tritten, Schlägen und Stößen gearbeitet wird. Noch wichtiger ‒ und raffinierter ‒ aber sind die Verteidigungstechniken und Blocks. Diese gibt es von filigran und komplex bis massiv, einfach und effektiv.
Besonders bekannt ist Taekwon-Do für die Flexibilität und die hohen oder gesprungenen Tritttechniken der Schüler und Meisterinnen. - Formenlauf (Hyong): Beim Formenlauf werden festgelegte Bewegungschoreographien gelaufen und interpretiert ‒ einzeln, in der Gruppe, zum Aufwärmen oder im Wettkampf.
Das Traditionelle Taekwon-Do kennt dabei insgesamt 24 klassische Formen, welche die Bewegungs- und Technikpalette des Taekwon-Do abdecken sollen sowie einen Einblick in die Kombinatorik dieser Techniken geben.
Die Formen können Schritt für Schritt durchgegangen werden, äußerst schnell oder kraftvoll interpretiert oder mit Bestimmtheit in Rhythmus und Betonung gelaufen werden. - Freikampf (Chayu Taeryon): Die Disziplin Freikampf steht für das halb- oder vollfreie Kämpfen mit einem (oder mehreren) Partner(n). Dabei kommt es vor allem auf Reaktionsvermögen, Improvisationsfähigkeit, Schnellkraft und kontrollierte Technik an.
Im Traditionellen Taekwon-Do wird grundsätzlich ohne Kontakt gekämpft. Hier kommt es auf präzise und kontrollierte Ausführung an, die möglichst unmittelbar vor dem Körper der Partnerin abstoppt.
Weiterhin wird auch point fighting betrieben, bei dem definierte Trefferzonen des Gegenübers leicht, aber schnell und ohne Abwehr, getroffen werden müssen. Ferner gibt es auch im Taekwon-Do (Leicht-)Kontaktkampf ‒ mit oder ohne Schutzausrüstung. - Bruchtest (Kyek Pa): Um das Momentum und die Wirksamkeit der eigenen Techniken zu überprüfen, ohne dabei Andere zu gefährden, üben sich Taekwon-Doin (TKD-Ausübende) im Bruchtest. Das bedeutet aber nicht, daß in jedem zweiten Training Bretter zerschlagen werden. Vielmehr wird an der eigenen Technik, Schnellkraft und der Geometrie der Angriffstechniken gearbeitet und gefeilt. Das Zerschlagen etwa eines Holzbretts stellt dann eher die Ausnahme und den Höhepunkt dieser Übung dar.
Taekwon-Do als Do, als Weg ‒ also nicht (nur) als Hobby, sondern als Lebensweg oder als etwas, das entscheidend zum eigenen Lebensweg und zur eigenen Stärkung und Entwicklung in Charakter & Persönlichkeit beiträgt.
Diesen Weg kann man bei uns kennenlernen, ein Stück mit- oder – so das Ziel – konsequent zu Ende bzw. stets weiterzugehen.
Dabei wird dieser Weg aber nicht stoisch beschritten und im Sinne einer asketischen Selbstoptimierung betrieben – sondern mit Herz und Verstand für das Leben gegangen.
Kampfkunst als Weg der Selbstverteidigung: Wir vertreten die Überzeugung, daß sich ‒ verinnerlichte, stabile und nachhaltig abrufbare ‒ Selbstverteidigungsfähigkeiten nur durch langfristigen Unterrichtung & Übung aufbauen lassen. Wochenend-Kurse, bei denen nachhaltige Kompetenzen versprochen werden, sind Scharlatanerie.
Taekwon-Do und Kampfkunst als Methode, sich im Wettkampf zu messen ‒ und das mit Achtung und Respekt.
Dabei kann man die volle Disziplinvielfalt (siehe auch links/oben) ausschöpfen oder ein bevorzugtes Feld für sich aussuchen. Darunter sind:
- Formenlauf: Konzentration sammeln, durchatmen, eine fehlerfreie Choreographie laufen mit Präzision, Flexibilität und im Wechsel von Anspannung und Entspannung. Im Einzel oder im direkten Vergleich mit einer Kontrahentin: Der Formenwettbewerb ist äußerst spannend und kognitiv fordernd. Man kämpft mit sich ‒ und damit gegen Andere.
- Freikampf: In Bewegung bleiben. Schnellkraft. Improvisationsfähigkeit. Sich durchsetzen, aber die Kontrolle behalten. fair play. Das ist Freikampf als Wettbewerb: Grundsätzlich ohne Kontakt, optional als point fighting oder mit Kontakt. Immer mit Körperkontrolle, Sinn und Verstand.
Gewinnen, ohne über Andere zu obsiegen: Mit Rafinesse, Geschwindigkeit und Improvisationstalent. - Bruchtest: Technik und Körper trainieren, zielen, entscheiden, einatmen und in kürzester Zeit die eigene Kraft voll einsetzen. Das ist der Bruchtest. Statt die Gesundheit Anderer zu gefährden, wird die eigene Technik, Konstitution, Entschluß- und Schnellkraft am Material getestet.
Im Turnierkampf zählt die Komplexität und Schwierigkeit der Technik, aber vor allem die Wirkung auf den ersten Treffer. - Neben den klassischen Hauptdisziplinen gibt es weitere, die etwa im Bereich des Selbstverteidigungstrainings zu verorten sind oder in gewisser Weise eine Mischung aus den Hauptdisziplinen darstellen ‒ z. B. der sog. „Ein-Schritt-Kampf“ (Il-Bo Taeryon).
Damit möchten wir Lehre und Lernen von Kampfkunst fördern und ein entsprechend ganzheitliches Angebot im Einzugsgebiet des Fünfseenlandes bieten.







